EVERY DAY CAIMI 18: DAS IMPFERIUM SCHLÄGT ZURÜCK – DIE SPRITZEN-SKLAVEN 4.0 (TEIL II)

Juhui, jetzt soll auch noch der Impfstoff von AstraZeneca und Oxford (was immer mit Oxford gemeint ist…) zugelassen werden. Dann bestimmt auch noch der von Moderna, wäre schön für die, denn die haben bisher noch gar nichts zustande gebracht…

 Vor etwas mehr als 80 Jahren hat man gewissen Menschen in Europa, gar nicht weit von hier, etwas Zackenartiges auf die Brust geheftet. Es hiess auch, man solle nicht bei diesen Leuten kaufen.

Vor etwas mehr als dreissig Jahren gab es Orte, die mit «Slegs Blankes» (Afrikaans für «Whites only») und Gebiete, die mit «Blanke Gebied» (White Area) angeschrieben waren. Das war ein bisschen weiter weg und nannte sich Apartheid Südafrika.

In Laax/Flims bekommen Menschen mit Maskendispens eine Armbinde auf den Skipisten – draussen wohlverstanden, weil sie sonst zu viel angepöbelt würden. Das ist nun ganz nahe bei uns.

Im 2021, spätestens 2022 werden gewisse Menschen ein Abzeichen bekommen. Darauf dürfte eine durchgestrichene Spritze zu sehen sein, was aber nicht Ex-Junkie, sondern Nichtgeimpfte(r) bedeuten wird. Das wird nicht nur ganz nah, sondern überall bei und um uns sein. GG §1: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Auch in einem Impfjunkie-Apartheid-Wahnsinn?

Wer jetzt denkt, der Caimi spinnt mal wieder: Es kommt noch viel schlimmer! Wir sind bereits auf dem Weg in eine neue Zweiklassen-Gesellschaft. Nein, natürlich wird es keine Impfpflicht geben, vielleicht ein kleines Impfobligatöriumli, aber wer sich weigert, wird keine Reisefreiheit und viele Grundrechte nicht mehr haben. Nun, wahnsinnig gross ist die Impfbereitschaft innerhalb der deutschsprachigen Bevölkerung in Europa nicht. Wie aber kann man diese steigern?

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zeigt sich optimistisch, dass sich das Problem «von alleine lösen wird». Ende November erklärte den Bankkaufmann: «Ich bin überzeugt davon, wenn wir gemeinsam diesen auch harten, schwierigen Corona-Winter hinter uns gebracht haben, wird auch die Bereitschaft steigen, eben dieses Impfangebot anzunehmen.» Übersetzt: Wir sollen durch harte Einschränkungen zur Einsicht gebracht werden. Es stellt sich allerdings folgende Frage (da es ja nur um Gesundheit geht…): Soll man sich impfen lassen, um das Virus zu bekämpfen oder um endlich die Lockdowns zu beenden?

Fliegen-Karl (Lauterbach, SPD) formuliert es deutlicher: «Jeder einzelne wird komplett verimpft werden.» Erst wenn alle gespritzt worden seien und das «Virus in Deutschland ausstirbt», kehre «man zur Normalität zurück». Möglicherweise erst zum Ende des Jahres 2021.

Jetzt kommen noch die Verhaltensökonomen und «Behavorial Designer»

 Es gibt, wie wir seit spätestens diesem Jahr wissen, Epidemiologen, Microepidemiologen, Infektiologen, Virologen, Wirrologen, Bioepidemiologen, Spezialisten für Virusmutationen – die meisten total überflüssig, da ihre Modelle immer die Realität um Welten verpassen. Jetzt gibt es also auch noch Verhaltensökonomen. Gerhard Fehr ist so ein sympathischer Zeitgenosse. Er forderte Ende November ganz andere Saiten aufzuziehen: «Die Menschen und leider auch die Politiker lernen in dieser Krise viel zu langsam,» meint er. Fehr weiter: »Der Impfstoff wird uns nicht in eine neue Zeit katapultieren, wenn nicht komplementär eine Impfpflicht eingeführt wird.» Ein schönes Gefühl, verpflichtend katapultiert zu werden – wenn es schon keine Kirmes mehr gibt. Fehr ist Gründer der Beratungsfirma FehrAdvice und sieht sich selbst als Behavorial Designer – könnte man mit Verhaltensumwandler übersetzen. Sein Geschäftsmodell: «Wir ändern das Verhalten von Kunden, Mitarbeitenden und des Top-Managements – einfach, geräuschlos und nachhaltig.» Geräuschlos wie die «erprobte» Impfung gegen SarsCov2.

Sirenengesänge

Der kalte und dunkle Corona-Winter wird nur von Sirenengesängen gesäumt, sonst gibt es kaum mehr Leben. Sirenengesänge, die das Impfen zur Bürger-, ja gar zur Patriotenpflicht erklären. Hören wir CSU-Generalsekretär Markus Blume: »Die Impfung ist der einzige Weg, zur Normalität zurückzukehren». Aha. Aus diesem Grund sollte sie «für jeden gefühlt zur patriotischen Selbstverständlichkeit werden.» Hoppla, ist das nicht zu rechtslastig oder sind wir jetzt «nicht nur das Volk», sondern sogar «das Impfvolk»? Zukünftiges Motto in den Impfzentren: Die Spritzen hoch, die Reihen dicht geschlossen?

Die «Ethiker»

Wolfram Henn ist Medizinethiker, Humangenetiker (!) und Mitglied des Deutschen Ethikrates. Mister Ethik sieht bei Impfungen «eine doppelte Verantwortung», nicht nur sich selber, «sondern auch anderen gegenüber».  Wie ethisch. Ebenso, dass er der Meinung ist, dass Impfverweigerer auf eine intensivere Behandlung verzichten sollen, mit einem Papier, dass sie wie ein Organtransplantationsausweis dauernd auf sich tragen sollen. (Gastkommentar BILD-Zeitung 19.12.2020) Warum nicht gleich ein sexy Tatoo längs des Unterarm: «Impfen ist unsexy!» Und wer stärkt ihm den Rücken? Claas RelotioDrostus, der Wirrologe von der Charité. Sie wissen schon… Auch Einreisen können und sollen Impfverweigerern verweigert werden. Henn meint, dass sei «moralisch nachvollziehbar». Vielleicht gleich noch Schiessbefehl an den Grenzen auf Impfverweigerer? Nein, sorry, niemand wollte ja eine Mauer bauen ähhh eine Impflicht einführen. Sagen Berset und Spahn.

Und noch einer trötet in eine Hennsche Ethik-Vuvuzeela: Roland Stark, ex-SP-Präsident Basel-Stadt von 81-90. Er ist einer der wenigen Kolumnisten, die ihren Job beim Tamedia-Schrottprodukt «Basler Zeitung» noch nicht verloren haben. Linksausleger scheinen dort einen geschützten Arbeitsplatz gefunden zu haben. In seiner letzten Kolumne findet er jedenfalls aus dem Schwärmen für die Ethik-Henn(e) aus dem Deutschen Unethik-Rat nicht mehr raus. Er ist in diesem Jahr wegen «Persönlichem und Atmosphärischem» aus der SP-Basel-Stadt ausgetreten. Sein gutes Recht. Er will jetzt in Appenzell Innerrhoden politisieren. Die armen Appenzeller. Oder doch nicht? Denn übrigens: Roland Stark sei die Kolumne vergeben. Er hat sich für den Rücktritt vom Katastrophen-Regierungsrat HP Wessels, wohlverstanden einem Parteikollegen aus der SP, stark gemacht und sich sehr für das «Ozeanium» in Basel eingesetzt, was eine grosse Chance für Basel gewesen wäre. Da ziehe ich fair den Hut – allerdings noch ganz umgeimpft mit 1,5 Metern Abstand, aber ohne Maske.

Da war doch noch was mit dem Einkaufen bei gewissen Leuten? Hat sich bald erübrigt, denn wenn die totalitären Hygienefanatiker der vom Souverän nicht gewählten Task-Force in ihrem Lockdown-Wahnsinn weitermachen, wird man nirgends mehr einkaufen können. Macht nichts, wir machen dann Anfang 2022 eine Reset, eher einen ganz kleinen als einen greaten. Aber immerhin.

Einen guten Rutsch und viel Freiheit im 2021!

Namaste – amandla awethu!

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1 Kommentar

  • Peter Röthlisberger 6 Monaten ago

    Hervorragend geschrieben! Vielen Dank! Meine Hoffnung, so gering sie mittlerweile auch ist, dass sich doch der grösste Teil eben NICHT impfen lässt. Damit würden Einschränkungen schwieriger werden. Ob sich eine Apartheid wie in Südafrika festsetzen könnte bezweifle ich. Irgend einmal ist Schluss und dann muss der Widerstand eben doch intensiviert werden!

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